Albsteig – Etappe 11 – Von Willmandingen nach Lichtenstein

Fotoalbum Etappe 11

Nachdem gestern abend die Tour beinahe ihr Ende fand (ich war etwas zu pessimistisch), startete ich heute morgen in einen trüben nassen Tag … So verabschiedete mich das Landhotel in Schönbuch

Nach einem kurzen Aufstieg von 150Hm und 4km war ich dann wieder auf meiner Route – die Aussicht ließ allerdings im Vergleich der letzten Tage doch sehr zu wünschen übrig. Auch kamen heute die Sehenswürdigkeiten nicht unbedingt an erster Stelle

Nach dem Bolberg ging es durch den düsteren Wald, auf nassen und rutschigen Wegen Richtung nächstes Etappenziel. Aufgrund organisatorischer Übernachtungsprobleme musste dieses Ziel um 10km nach hinten verschoben werden. Zunächst mal erreichte ich Teilziel eins ziemlich unspektakulär, schmerzfrei und von oben trocken.

Nach einem kurzen Stopp ging es weiter dem Navi folgend durch Genkingen wieder hinauf auf den Trauf … Keine Besserung der Sicht und auch sonst hielt sich die Aussicht in Grenzen. Ein paar Jungendlich vergnügten sich im Zeltlager – das hatte gehörige Ausmaße und deren fröhliche Stimmen und Geschrei war weit zu hören.

Kurz drauf stand ich unvermittelt an der Nebelhöhle. Dort befand sich natürlich auch touristisch gut ausgebaut ein Lokal, wo ich dann die heiße Flädlessuppe sowie das Kaltgetränk zu mir nehmen konnte. Das stärkte für den Rest der Strecke.

Weiter ging es von hier mit genauso wenig Aussicht und durch die Nässe nicht ungefährlichen Pfaden in Richtung Unterkunft.

Genauso plötzlich wie die Nebelhöhle tauchte ein weitgehend als annehmbar zu bezeichnender Aussichtspunkt auf. Von dort hatte man einen guten Blick in das weitläufige Tal mit den Orten Lichtenstein und Honau, dem heutigen Etappenziel.

 Es waren noch 2km am Trauf entlang, bevor sich dann doch noch ein optisches Highlight auftat: Schloss Lichtenstein! Eine sehr gut erhaltene Anlage mit tollen Grünanlagen und einer Gastronomie, welche auch für Feierlichkeiten zur Verfügung steht. Der Zutritt in die Schlossanlage selbst sowie die Führung darin ist natürlich kostenpflichtig. Der Garten vom „Forsthaus“ lud allerdings zum kurzen Verweilen ein – zumal kurzzeitig ein gewaltiger Wolkenbruch niederging

 

Nach einer halben Std und einem Spezi war der Spuk vorbei und ich konnte mich trocken auf den sehr steil abfallenden Weg durch den Wald (ausgewiesen als „alpiner Pfad“)  nach Honau machen. Der Wald war super schön durch den Regen und die paar Sonnenstrahlen die kurzzeitig durch die Bäume strahlten – schade, dass dies auf den Fotos nicht so zum Ausdruck kommt.

Soweit so gut – nach heißer Dusche und sicher leckerem Essen möchte ich einmal wieder tief und fest schlafen – das gelingt mir trotz Müdigkeit sehr selten. Bald bin ich wieder auf bekannten Strecken unterwegs und ich freu mich schon wieder auf morgen … Danke fürs mitlesen … !

Blick vom Hotelzimmer

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