Hong Kong – ein Kurzbesuch

Nach dem Besuch in Shanghai ging es am Mittwoch nach Shenzhen zu weiteren geschäftlichen Besprechungen. Dort blieb keine Zeit für große Aktivitäten mal ausgenommen von einem tollen Abend mit Abdullah in einem Burgerladen eines riesigen Einkaufszentrums. Der „Shenzhen Heat“ Burger war sehr scharf und erfüllte alle Vorankundigungen…

Bereits nach zwei Abenden ging es am Freitag weiter nach Hong Kong. Diesmal etwas mehr Touri mäßig: zuerst Taxi zur Grenze, dann Ausreise aus China, weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Grenze Hong Kong, dort wieder Einreise und weiter ca 1 Std mit dem Bus nach „Tsim Sha Tsui“ ins Marco Polo. Einem touristischen Stadthotel – im 17. Stock sieht die Welt dort in den exklusiven Zimmern ziemlich toll aus (wenn die Fenster – außen – geputzt gewesen wären). Der Blick auf den Beginn der Hafenanlage war beeindruckend. Nach einem langen geschäftlichen Bericht zu dem Meeting Shenzhen war die Müdigkeit hilfreich die Nacht schlafend zu überstehen.

Am nächsten Morgen ‎ging es gestärkt nach internationalem Frühstück auf Touri Tour. Geplant war der Besuch des „Viktoria Peak“ was wir aber kurzerhand wegen des starken Nebels dann doch in einen Besuch des Straßenmarktes in Mong Kok (ca 6km zu Fuß durch die Stadt) abänderten. Auf dem Weg dorthin gab es kurze Stopps im Kowloon Park sowie einer Tempelanlage.Es ist toll zu sehen, wie aufwendig und doch kitschig die chinesische Kultur dort gelebt wird. Der Park wird genutzt für Gymnastik, Relax, Spaziergänge sowie als grüne Lunge. Es lohnt sich die Bilder im Album weiter unten in Ruhe zu betrachten.

Als alle Stände besichtigt und fotografiert‎ waren, ging es den ganzen Weg zurück zum Hafen um dort via Fähre den anderen Stadtteil von HongKong zu besuchen. Uns erwartete auf dem Rückweg neben dem „Rock Cafe“‎ unter anderem die längste Rolltreppe der Welt (auf der waren wir von ganz unten bis oben ca 25min unterwegs). Sie ist 800m lang und überwindet 135Hm! (allerdings mit Unterbrechungen von einigen Malen ca 10m) Dennoch „fährt“ man durch HongKong Central und erlebt so sehr viele Eindrücke. Der Rückweg ging dann zu Fuß wieder nach unten.

Auf dem Heimweg zum Hotel wurde natürlich wieder die Fähre benutzt, diesmal mit Nebel auf dem Wasser bei Sichtweite von vielleicht 10m max. Die Kapitän war sehr vorsichtig, dennoch gab es lautes Geschrei als plötzlich die entgegenkommende Fähre aus dem Nebel direkt vor uns auftauchte und nur mit „Notbremsung und voller Kraft zurück “ eine Kollission verhindert würde. So endete dieser Ausflug doch recht abenteuerlich.

Die letzte Station war dann noch das Hotel um die Koffer zu holen, etwas Freshup zu machen und anschließend via Taxi zum Flughafen zu fahren… In der Wartehalle habe ich dann diesen Bericht geschrieben.
Inzwischen gibt es ja ausreichend Gerüchte über den Verkauf der WMF an einen chinesischen Besitzer – diese wurden aber seitens des chinesischen Finanzverantwortlichen nicht bestätigt. Wer soll das glauben… aber wir werden es wohl am Ende erfahren. Wenn dies zutrifft, wird es u. U. nicht der letzte Besuch vor Ort gewesen sein!

Ich hoffe nun auf einen ruhigen Flug und melde mich mal ab bis zur nächsten Tour… wenns Euch gefallen hat – gut, wenn nicht, auch gut 😉

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