Shanghai – ein Kurzbesuch

Vor drei Jahren entschloss sich die WMF einen Standort für ein Rechenzentrum in China zu erschließen. 2013 entschied man sich bei einem vor Ort Besuch für den Standort Suzhou nahe Shanghai. Dieser Standort ist inzwischen in Betrieb und stand nun zur Revision. Dies erforderte nicht nur aufwendige geschäftliche Termine und Besprechungen, sondern ermöglichte u.a. auch einen Touristen Tag einzulegen – so geschehen am Sonntag 13. März. Hier der Bericht zu diesem Tag.
Nach Ankunft bereits am Samstag später Nachmittag machten wir (mein junger Arbeitskollege Ralf und ich) uns auf eine erste 2km Touri-Tour auf dem Shanghai „Bund“. Der erstreckt sich entlang des WangPu Flusses gegenüber der bei Nacht atemberaubenden ‎Skyline des Stadtteils Pudong. Der Bund ist geprägt von Schaulustigen, Fotografen, Touristen, Hochzeitspärchen… morgens gefüllt mit Joggern und Walkern. Nach einem staunenden Abend am Bund endete dieser mit einem Abendessen im „Subway“ (wir wollten schließlich nicht gleich am ersten Tag das Risiko des ubekannten chinesischen Essens eingehen) und einem Besuch der Hotelbar im 30. Stock die zum Verweilen bei einem TsingTao (chin.Bier) und zur Fotosession einlud. Gewaltig wenn man aus über 100m Höhe auf den Fluss und seine Wolkenkratzer blickt. Das ganze eingebettet in ein Lichtermeer, als ob dort der Strom nix kosten würde! Nach diesen vielen Eindrücken ging es rechtschaffen müde aufs Zimmer – das war auch nicht von schlechten Eltern und half die Strapazen des Tages schnell auszublenden.


Nach einer Nacht mit Erkältung (die sich über den ganzen Aufenthalt hinzog), ging es am Morgen nach dem Frühstück los. Abgeholt von unserem hilfsbereiten Guide Abdullah von Freudenberg IT konnten wir einen ausgefüllten Tag geniessen. Diesen begannen wir mit einer Überquerung des WangPu Flusses auf einer Fähre – diese Überfahrt kostete immerhin stolze 0,30 ct!

Danach ging es zu Fuß Richtung Pearl Tower – nicht ohne den Streetcookern unterwegs zuzusehen, die aufwendig und für sehr wenig Geld die Touristen verköstigen. Trotz nebligem Wetter erklommen wir den Turm mit einem rasend schnellen Aufzug bis zu einer Höhe von 350m. Leider war der Ausblick wegen der tiefen Wolken eher besch…eiden. Allerdings gab es in 253m Höhe einen Skywalk – Glasboden – auf dem man den Turm umrunden konnte. Dies beeindruckte enorm und war etwas kribbelig, weil sich auf dem Glas mit Sicherheit mehr als 100 Personen bewegten!

Wegen des Wetters waren nicht allzuviele Personen im Turm unterwegs und die Warteschlangen an den Aufzügen waren überschaubar – kaum auszudenken wieviel Zeit man benötigt bei Nacht oder sehr klarem Wetter. Trotz des Wetters war es ein tolles Highlight zur Besichtigung.

 

Weiter ging es danach zur Mittagspause – diesmal natürlich chinesisch! Wie immer bestellte unser Guide Abdullah nach chinesischen Verhältnissen („es MUSS zuviel sein!“) – seine Worte „one more item to order“ wiederholten sich bei all unseren gemwinsamen Mahlzeiten. Gestärkt‎ vom Mittagessen ging es nun zu einer Tempelanlage – dort war ein sehr berühmter „Jade-Buddha“ das Highlight. Neben vielen kleineren Statuen, Bonsai und Tempeln waren die Schönheiten der mächtigen Buddhas sehr beeindruckend. Die Tatsache dort ungehindert fotografieren zu dürfen, macht den Tempel dann doch zu einem sehr kommerziellen Kulturgut. Von Weihrauch gesegnet und heiligen Augen begleitet machten wir uns weiter auf unseren Weg durch die Stadt.
Wir besuchten den touristisch sehr begehrten Fake-Markt. Hier gibt es alles was man als Mitbringsel brauchen kann, wenn man es zu Hause direkt wieder wegwerfen will. Wir konnten uns hier für nicht mal ne Kleinigkeit zum Mitnehmen entscheiden. Man hatte im Übrigen genug zu tun, die fremden Hände fernzuhalten die einen permanent in einen Shop ziehen wollten. Von diesen Shops gab’s dort gefühlte 500! Die Ware darin wiederholte sich allerdings ständig. Ein Highlight darin – man kann sich einen Maßanzug schneidern lassen ‎ innerhalb 2 Tagen (geliefert ins Hotel) zum Preis von unglaublichen 30€!

Nach diesem langen Tag (Jetlag ließ ab mittags um 15 Uhr grüßen) ging es dann zum Lokal „Lost Heaven“ ‎- Ein Insider Tipp für Shanghai Besucher. Auf 3 Stockwerken werden hier Besucher gespeist. Tolle chinesische und Thai Gerichte, perfekter Service obwohl mit uns auf dem Stock ca 250 Besucher waren. Weder das Ambiente litt unter den vielen Besuchern, noch der Service des Personals ganz zu schweigen von der Qualität des Essens – sehr zu empfehlen!
Wir verabschiedeten unseren Guide nach diesem Touri Tag den er für uns geopfert hatte um den Absacker im 30.Stock unseres Hotels noch einzunehmen und dann müde und beeindruckt in die dicken Kissen eines KingSize Bettes zu fallen… die Geisha war dann doch nicht im Preis inbegriffen, so blieb es bei einer müden Nacht mit schlechtem Schlaf (Schnupfen, Husten, Jetlag)…
Die folgenden Tage waren gefüllt mit geschäftlichen Aktivitäten, die am Mittwoch mit einem Weiterflug nach Shenzhen zur dortigen WMF Niederlassung endeten … … aber viele Erkenntnissen der chinesischen Kultur, dem einen oder anderen beeindruckenden Eindruck am Frühstückstisch, wilden Autofahrten durch den Verkehrsdschungel in Shanghai (kein deutscher Fahrer würde hier durchkommen!)‎, weiteren chinesischen Essen (so langsam klappts mit den Stäbchen) nahmen wir aus diesen Tagen mit.
Letztlich freuten wir uns bereits darauf in Hong Kong (dem letzten Etappenziel) ein ähnliches touristisches Highlight zu erleben.

Abschließend gibt es nachfolgend noch die Möglichkeit die gesammelten Fotos in einem Fotoalbum durchzublättern:

Dies ist für den Moment der Abschluss – allen interessierten Lesern ein herzliches ….
nihao

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